Sie sind hier: Arbeitsrecht > Vergütungsordnung > Vergütungsgruppenpläne für Diakoninnen und Diakone

Die neue Zuordnung der Tätigkeitsfelder zu den Vergütungsgruppenplänen ist wie folgt

 

VGP 3 Gemeindediakone/-innen                                      (bisher VGP 12)

VGP 4 Jugendreferenten/-innen                                       (bisher VGP 14)

VGP 5 Religionspädagogen/-innen                                   (bisher VGP 11)

VGP 6 Diakone/-innen im Seelsorgedienst                        (bisher VGP 13)

VGP 7 Diakone/-innen in Sonderdiensten                         (bisher z. B. VGP 01 oder VGP 60)

 

Die Regeleingruppierung von Diakoninnen und Diakonen ist durchgehend EG 10.

Die Entgeltgruppe (EG) 9 ist nur noch für Fälle vorgesehen, in denen keine abgeschlossene Regelausbildung bzw. keine Berufung in das Diakonen-/Diakoninnen Amt vorliegt.

Ausnahme: bei Beschäftigten, die bereits am 30.06.2016 in einem Beschäftigungsverhältnis im Geltungsbereich der KAO standen, kommt es für die Eingruppierung nach dem neuen System nicht auf die Berufung im Amt an).

Bei Erfüllung der Voraussetzungen (Heraushebungsmerkmale) ist eine Eingruppierung in EG 11, 12 oder 13 möglich.

Die Überleitung der vorhandenen Beschäftigten in das neue System erfolgt grundsätzlich von Amts wegen.

Besitzstandsregelung zu den Vergütungsgruppenplänen 3 bis 7 (Auszug aus dem Amtsblatt vom 29.12.2017

a) Beschäftigte, die bereits am 30. Juni 2016 in einem arbeitsverhältnis nach der KAO standen und zum 1. Juli 2016 in die Vergütungsgruppenpläne 3 bis 7 übergeleitet wurden, gelten auch dann als Beschäftigte mit abgeschlossener Ausbildung gemäß § 3 Diakonen- und Diakoninnengesetz wenn sie:

aa) zwar über die notwendige fachliche Qualifikation verfügen, aber keine Berufung in das Diakonen-/Diakoninnenamt vorliegt

oder

bb) bereits in das Diakonen-/Diakoninnenamt berufen sind, aber nur über einen Diplom- oder Bachelorabschluss in Religionspädagogik, Religions- und Gemeindepädagogik oder Diakoniewissenschaft verfügen.

b) Die Gleichstellung gemäß Buchstabe a) gilt auch bei einem unmittelbaren Arbeitgeberwechsel nnerhalb der KAO. Unterbrechungen von nicht mehr als sechs Monaten sind unschädlich.

Die Regelungen treten zum 1. Juli 2016 in Kraft